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Schnell hinaus in die Sonne und sammeln, oder

das Glück des Frühsommers kann sich auch in einem Glas befinden. Dann nämlich, wenn das Glas einen Drink mit selbstgemachtem Holunderblütensirup enthält. Es schmeckt so, wie der Holunder duftet, und es ist genauso lecker, wenn man ihn mit Leitungswasser, Eis und gegebenenfalls Pfefferminzblättern trinkt,als wenn man ihn Eis, Prosecco, Mineralwasser und Pfefferminze mischt.

Ich gebe euch gerne mein Geheimrezept, es ist ebenso einfach wie effektiv. Ihr geht los und sammelt dreißig ordentlich große vollerblühte Holunderdolden. Holunder steht überall am Wegesrand und sieht blühend aus der Ferne  so und von nahem so aus – nicht mit Kletterhortensien zu verwechseln. Am besten nimmt man ein Küchenmesser und eine etwas geräumigere Tüte mit für den Transport. Die Blüten sollten wegen etwaiger Insekten kurz ausgeschüttelt werden.

Zu Hause taucht man seine Beute an dem Stiel in einen Bottich kaltes Wasser, schüttelt sie aus und legt sie zusammen mit drei hei abgewaschenen und in Scheiben geschnittenen Biozitronen in eine große Schale. Sodann kocht man 2.5 kg Zucker in zwei Litern Wasser auf, so dass ein dicker Sirup entsteht, in dem löst man noch 80 g kristalline Zitronensäure (gibt es um kleines Geld lose in der Apotheke) auf und schüttet das heiß auf die Blüten und Zitronenscheiben.

Nun die Glücklichen, die eine große Peng-Schüssel haben, einfach den Deckel drauf, sonst ein Tuch und an einem kühlen dunklen Ort abstellen für 48 Stunden. Morgens und abends umrühren. Nach zwei Tagen die Dolden und Zitronen entfernen, das Ganze durch ein mit einem Abseihtuch (Küchenladen!) ausgelegtes Sieb in einen großen Topf gießen, einmal aufkochen und heiß in heiß ausgespülte Flaschen füllen. Vorsicht,  am besten einen Trichter verwenden (Küchenladen, dann kann man sich auch gleich noch das schmerzlich vermisste Küchengarn mitbringen), und zunächst eine Kelle pro Flasche, damit die Flaschen nicht platzen. Ich habe so Bügelflaschen, es geht aber auch jede andere.

Und dann los mit leckeren Getränken und Nachtischen! Bon appetit!

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3 Kommentare zu Schnell hinaus in die Sonne und sammeln, oder

  • Anne

    Super Idee! Holunderblütensirup selbstgemacht ist so einfach. Und wer sich um die Haltbarkeit trotzdem sorgt bzw. nicht noch einmal aufkochen möchte: Man kann den Sirup wegen des hohen Zuckergehalts einfrieren, sogar in Gläsern, wenn nicht genug Dosen da sind. Allerdings darf man die Gläser nicht ganz voll machen (max. ca 2/3). Ich nehme nur ein feines Küchensieb zum Durchseihen, da kam nie viel durch.

  • Elke

    Oh, das ist eine tolle Rezeptidee, vielen Dank!
    Bin es von meiner Kindheit in Irland so gewohnt, dass der Holunder eine Pflanze ist, dem man etwas “zurückgeben” muss, wenn man Teile von ihm nimmt (Wasser, Dünger, whatever). Natürlich fällt das alles unter die Kategorie “Aberglauben” und im BB würde ich sowas auch nie von mir geben (da darf man ja nicht mal Steine ins Wasser legen, wenn man im Job noch ernstgenommen werden will ;)), aber als Anekdote am Rande ist es vielleicht interessant. Es heißt, die Elfen würdem im Holunderbusch wohnen, daher die besonderen Umstände. :)
    Einen schönen Tag morgen und alles Liebe,
    Elke

  • Janne

    Lustig, dass du das sagst, Elke, ich kenne das auch, ich bedanke mich bei jeder Blüte, die ich abschneide!

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