Das gibt es demnächst:

  • L’Occitane Aromachologie: Relaxante
  • Ich glaube, ich brauche eine neue Brille
  • Was wurde eigentlich aus… dem AMUE von Clarins?

Tests Gesichtspflege (Serum, Creme,...)

Sisley Supremÿa Yeux La Nuit oder braucht man eine spezielle Augencreme für die Nacht?

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Erstmal zu mir: ich bin 43, blond und hellhäutig und habe den größten Teil des Jahres recht empfindliche und trockene Haut. Dazu kommt, dass ich beruflich viel reisen muss und...

mesoestetics anti-stress face mask

mesoestetics anti-stress face mask

In den letzten Monaten habe ich nach langer Abstinenz so langsam aber sicher wieder meine Liebe zu Masken entdeckt. Das hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, dass die Kinder größer...

Sisley SisleYouth

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Idiotische Creme-Namen und warum man sich die Cremes doch manchmal anschauen sollte…. Bei mir schlägt jede Emotion direkt auf die Haut – man sieht mir Glück, aber eben leider auch Stress...

Teoxane RHA Serum und Advanced Filler

Teoxane RHA Serum und Advanced Filler

Ich hatte EIGENTLICH eine ganze Zeit keine Lust, etwas neues zu testen. Dann hat mich der Konsumkaiser mit seinen Teoxane-Lobeshymnen so neugierig gemacht, dass ich dann doch wollte. Nun ja,...

Klotz Labs: Contourista, Umbrella und Lumista

Klotz Labs: Contourista, Umbrella und Lumista

Hyaluron satt oder 2 Seren und 1 Spray: Im Projektteam „Meine Haut soll schöner werden“ sind neue Mitarbeiter stets willkommen. Vor einiger Zeit stellten sich gleich 3 Bewerber aus dem Hause...

Gedanken

Zwei Wochen offline, das war ganz seltsam, oder

jedenfalls war es anders, als ich gedacht hatte. Ich war ja mit meiner Familie auf Bali, wir haben Rucksackurlaub gemacht...

01.09.2014

Und die nächste Weihnachtsmail im Posteingang...  Ist mir aber ganz egal, weil die Eistorte von Lissy die gewünschte Wirkung gezeigt hat....

27.08.2014

27.08.2014 22:02 Ich habe eine neue Mail. Liebe Redaktion, trotz strahlendem Sonnenschein hier in Düsseldorf weihnachtet es bei Cosmétique Active bereits und wir freuen...

Glücksprojekt: Meditation und Tanzen

Mal wieder ein Zwischenstand zum Glücksprojekt. Diesmal mit dem besonderen Aspekt des Wohlfühlens. Ich erwähnte schon, dass ich mich zum ersten...

Glücksprojekt: über das Glück nicht allein zu sein

Im Zuge des Glücksprojekts habe ich über vieles nachgedacht (und werde es mit Sicherheit weiterhin tun) und über eine Sache...

Feuilleton

Eheglück – hört sich toll an, oder?

Es geht aber gar nicht um Eheglück in diesem Roman von Tahar Ben Jolloun, sondern um genau das Gegenteil -...

Regine Schneider: Paul ist tot

Der Verlag hatte mich angeschrieben, ob mich das Buch interessiert - und ich fand das Thema gut. Witwen sind bei...

Fernsehtipp

Wie bekannt schaue ich eigentlich nie TV, aber da bekam ich eine Mail vom WDR und habe schon mal neugierig...

Helene Hegemann kann doch schreiben, oder

der erste Eindruck trog nicht. Axolotl roadkill war toll, aber hinterher hieß es ja, das sei alles abgeschrieben aus blogs...

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Wenn Filme überwiegend in Cineplexen laufen ist Vorsicht geboten, dieses Vorurteil bestätigt der Film allemal. Ich wollte einen unspektakulären netten Abend...

Eine wunderbare Neuentdeckung: Herr Merse bricht auf, oder

nicht auszudenken, wenn mir dieses Buch entgangen wäre! Zum Glück kennt der Vater meines Sohnes die Autorin persönlich, ich meine, er ist eng mit ihr befreundet, ich kenne sie nur flüchtig vom Kinderbringen und Kinderabholen, und hat mir rechtzeitig Bescheid gesagt, weil er weiß, wie gerne ich lese.

Die Autorin ist Literaturwissenschaftlerin und Psychologin und begeistert von Musik, und diese drei Eigenschaften (und vermutlich noch viele mehr, die ich aber nicht kenne) vereinen sich in diesem Buch auf das Wunderbarste zu einer inspirierten, humorvollen Erzählung über die Reise des Protagonisten nach Sylt und vor allem zu sich selbst. Ein Hornist (schwieriges Instrument!) ist kleiner Bruder einer dominanten Schwester. Er sucht sich eine Frau, die ähnlich rustikal wie seine Schwester mit ihm umgeht und fällt nach dem (voraussehbaren) Scheitern dieser Ehe in eine tiefe Depression, die ihn in die Klinik und die Behandlung mit Psychopharmaka treibt. Dies alles wird aber keineswegs tief betroffen vermittelt, nein, Herr Merse bricht ja auf. Und zwar mit Horn in die Ferien an der Nordsee, wobei er bereits im Zug eine ganz andere Frau kennen lernt, eine eher “ungefähre”, in die er sich unglaublich verliebt. Und zu einer Reise in sein Innenleben, die das Schönste ist, was ich seit langem gelesen habe.

In der Begegnung mit dieser Frau und unter Aufnahme einer nahen (naturgemäß imaginären) Beziehung zu Johannes Brahms, der ihm Gesellschaft und Gesprächspartner ist, sowie  mit dem Musilschen Mann ohne Eigenschaften als Orakel (indem er jeweils eine zufällig ausgewählte Seite liest) ergründet Herr Merse sein Leben, und zwar wie er alles tut, in seinem Tempo und mit Beharrlichkeit. Mehr wird nicht verraten, ich hoffe, ich habe euch neugierig genug gemacht.

Es ist ein beeindruckendes, fabelhaftes, unglaublich witziges und  schön geschriebenes Buch, ich war traurig wie ein Kind und wie schon lange nicht mehr, als es zuende war. Ich hoffe, dass Karin Nohr, die so spät angefangen hat zu schreiben, uns noch mehr Bücher wie dieses liebevolle Kunstwerk schenkt. Wie ich gehört habe (alles Klatsch und Tratsch) soll das zweite Buch schon fertig sein, das dritte in Planung. Bis dahin: Bitte kaufen, bitte in ein ruhiges Wochenende mitnehmen und bitte in Ruhe lesen!

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